Ausbruch von Maul- und Klauenseuche in Europa
Das IVI ist nationales Referenzlabor für MKS in der Schweiz. Die Maul- und Klauenseuche ist weltweit eine der verheerendsten Viruserkrankungen landwirtschaftlicher Nutztiere.
Informationen für Tierärzte zum Einsenden von Ausschluss-Untersuchungen
Wichtig ist die Differenzierung zwischen Verdacht und Ausschluss.
Die Ausschluss-Untersuchung ist ein wichtiges Instrument der Früherkennung von einigen hochansteckenden Tierseuchen, wie MKS. Sie tritt dann in Anwendung, wenn kein konkreter Verdacht besteht, aber auch keine andere Krankheits-Ursache gefunden wird und MKS nicht völlig ausgeschlossen werden kann.
Vorgehen für Ausschlussuntersuchung MKS:
Beim IVI per e-mail anmelden dia-mitt@ivi.admin.ch, bei Fragen auch telefonisch Tel +41 (0)58 469 92 11
Probenmaterial
Lebendes Tier
- Erosions/Läsionsmaterial (Epithelgewebe, veränderte Schleimhaut, evtl Läsionsflüssigkeit), Speichel und Serum einschicken (nicht-antikoaguliertes Vollblut)
Totes Tier
- Erosions/Läsionsmaterial (Epithelgewebe, evtl. Läsionsflüssigkeit) und Speichel (auch als Tupfer möglich)
- Veränderte Schleimhaut/Läsionen von: Zunge, Maul, Klauen, Euter, Pansenpfeiler
- Herzmuskel
- Tonsillen/Lymphknoten (läsionenrelevant)
- Wenn möglich Serum.
Untersuchungsantrag
Auf dem Untersuchungsantrag Diagnostik IVI Mittelhäusern bei Untersuchungsgrund «Seuchenausschluss» ankreuzen und bei Untersuchung auf «Maul- und Klauenseuche (MKS)», «AK» (Antikörper) und «V» (Virus) ankreuzen.
Transport
Proben korrekt verpacken und versenden : «Richtige Verpackung» und «sicherer Transport von biologischem Material»
