Zum Hauptinhalt springen

Veröffentlicht am 14. Januar 2025

Ausbruch von Maul- und Klauenseuche in Europa

Die Fälle in Deutschland, Ungarn und der Slowakei im 2025 zeigten, dass die Maul- und Klauenseuche jederzeit wieder auftreten kann. Die MKS kann in kürzester Zeit alle Klauentiere eines Betriebes befallen und schwere wirtschaftliche Schäden verursachen.

Das IVI ist nationales Referenzlabor für MKS in der Schweiz. Die Maul- und Klauenseuche ist weltweit eine der verheerendsten Viruserkrankungen landwirtschaftlicher Nutztiere.

Informationen für Tierärzte zum Einsenden von Ausschluss-Untersuchungen

Wichtig ist die Differenzierung zwischen Verdacht und Ausschluss.
Die Ausschluss-Untersuchung ist ein wichtiges Instrument der Früherkennung von einigen hochansteckenden Tierseuchen, wie MKS. Sie tritt dann in Anwendung, wenn kein konkreter Verdacht besteht, aber auch keine andere Krankheits-Ursache gefunden wird und MKS nicht völlig ausgeschlossen werden kann.

Vorgehen für Ausschlussuntersuchung MKS:
Beim IVI per e-mail anmelden dia-mitt@ivi.admin.ch, bei Fragen auch telefonisch Tel +41 (0)58 469 92 11

Probenmaterial
Lebendes Tier
- Erosions/Läsionsmaterial (Epithelgewebe, veränderte Schleimhaut, evtl Läsionsflüssigkeit), Speichel und Serum einschicken (nicht-antikoaguliertes Vollblut)

Totes Tier
- Erosions/Läsionsmaterial (Epithelgewebe, evtl. Läsionsflüssigkeit) und Speichel (auch als Tupfer möglich)
- Veränderte Schleimhaut/Läsionen von: Zunge, Maul, Klauen, Euter, Pansenpfeiler
- Herzmuskel
- Tonsillen/Lymphknoten (läsionenrelevant)
- Wenn möglich Serum.

Untersuchungsantrag
Auf dem Untersuchungsantrag Diagnostik IVI Mittelhäusern bei Untersuchungsgrund «Seuchenausschluss» ankreuzen und bei Untersuchung auf «Maul- und Klauenseuche (MKS)», «AK» (Antikörper) und «V» (Virus) ankreuzen.

Transport
Proben korrekt verpacken und versenden : «Richtige Verpackung» und «sicherer Transport von biologischem Material»

Diagnostik IVI Mittelhäusern

Diagnostik IVI Mittelhäusern