Die Schweizerische Tollwutzentrale
Die Tollwutzentrale:
- Überprüft den Impferfolg bei Menschen (nach prä- und post-expositioneller Impfung)
- Führt Antikörpertests durch für Tiere, um die Titerhöhe nach der Impfung zu bestimmen, z. B. für Auslandreisen
- Unterstützt die Gesundheits- und Veterinärbehörden (Bund und Kantone) bei der Erkennung und Überwachung der Tollwut und
- Bietet Beratung an für ärztliche und tierärztliche Fachpersonen sowie Behörden
Reisen
Für Fragen in Zusammenhang mit Reisen ins Ausland verweisen wir auf folgende Stellen:
- Heimtiere: Für Fragen in Zusammenhang mit Reisevorschriften für Heimtiere ist das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) zuständig. Viele Informationen finden sich online (Mit Hund, Katze oder Frettchen über die Grenze, Übersicht Tierseuchen) und Tierseuchendiagnostik. Konkrete Fragen können auch an info@blv.admin.ch gestellt werden
- Humanmedizinische Empfehlungen für Reisende: www.healthytravel.ch
Öffnungszeiten und Erreichbarkeit
Wir sind bestrebt, die Untersuchungszeiten soweit möglich einzuhalten. Da momentan das Probenaufkommen die verfügbaren Testkapazitäten übertrifft, können nicht immer alle Proben sofort bearbeitet werden.
Besten Dank für Ihr Verständnis!
Spezifische Informationen für Tierhaltende sowie für tierärztliche und ärztliche Fachpersonen:

Tollwut-Untersuchungen beim Tier
Die Schweiz ist frei von terrestricher Tollwut. Die versehentliche Einschleppung des Virus bei der Einreise von Hund, Katze und anderen Heimtieren in die Schweiz muss darum unbedingt verhindert werden. Neben dem offiziellen Heimtierpass, Mikrochip und gültigem Tollwut-Impfnachweis ist je nach Ursprungs- und Ankunftsland auch der Nachweis eines ausreichend hohen Impf-Antikörpertiters nötig. Bitte beachten Sie frühzeitig die länderspezifischen Vorschriften!

Tollwut-Untersuchungen beim Menschen
Bei der Tollwut-Impfung wird unterschieden zwischen der präventiven Impfung vor einem möglichen Kontakt mit dem Virus (präexpositionelle Prophylaxe) und der aufwändigeren Impfung nach einem möglichen Kontakt (postexpositionelle Prophylaxe). (Richtlinien und Empfehlungen: Prä- und postexpositonelle Tollwutprophylaxe beim Menschen, BAG).

Die Epidemiologie der Tollwut
Weltweit gibt es jedes Jahr schätzungsweise 59 000 Todesopfer bei Menschen. Rund 99 Prozent dieser Fälle gehen auf Bisse von tollwütigen Hunden zurück (= urbane Tollwut). Vor der Reise in Risikoländer ist darum die prophlyaktische Impfung empfohlen. Vor ihrer Ausrottung gab es in der Schweiz vor allem die silvatische Tollwut, deren Reservoir der Rotfuchs war.
Die Schweizerische Tollwutzentrale
Die Tollwutzentrale (Montag bis Freitag)
Länggassstrasse 122
3001 Bern
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