News
Die Bundesräte Ignazio Cassis und Beat Jans treffen sich mit dem algerischen Aussenminister Ahmed Attaf
Bundesrat Ignazio Cassis hat am 2. April 2026 den algerischen Aussenminister Ahmed Attaf zu einem offiziellen Arbeitsbesuch in Bern empfangen. Wichtigste Gesprächsthemen waren die Wiederbelebung der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Algerien sowie die Weltlage. Beim Treffen von Bundesrat Beat Jans mit dem algerischen Minister stand die Zusammenarbeit in den Bereichen Migration, Sicherheit und Justiz im Zentrum.
Aktualisierung der Dossiers Steuerinformationen «Besteuerung der juristischen Personen»
Der Artikel «Besteuerung der juristischen Personen» aus dem Dossier Steuerinformationen sowie seine Zusammenfassung sind aktualisiert worden, insbesondere die Kapitel betreffend die OECD-Mindestbesteuerung. Die Texte zeigen die Besteuerung für die verschiedenen Kategorien juristischer Personen auf eidgenössischer und kantonaler Ebene auf.
Praxisanpassung Westukraine: Überblick erste Umsetzungsphase
Seit dem 1. November 2025 unterscheidet das Staatssekretariat für Migration (SEM) bei Anträgen auf den Schutzstatus S zwischen Regionen in der Ukraine, in die eine Rückkehr aufgrund der allgemeinen Sicherheitslage als grundsätzlich zumutbar oder nicht zumutbar erachtet wird. Gesuchstellende, welche aus sieben Regionen im Westen der Ukraine kommen, haben grundsätzlich kein Anrecht mehr auf einen Schutzstatus in der Schweiz. Gestützt auf diese neue Regelung hat das SEM bis Ende Februar 104 Personen in die Ukraine weggewiesen. Der Abklärungsaufwand ist infolge der neuen Regelung stark gestiegen.
Die Bundesanwaltschaft erzielt 2025 bedeutende Ergebnisse und trägt zur Stärkung der inneren Sicherheit bei
2025 konnte die Bundesanwaltschaft (BA) wichtige Ergebnisse in der Strafverfolgung in allen Bereichen der Bundesgerichtsbarkeit erzielen. Im Fokus stand im vergangenen Jahr die innere Sicherheit der Schweiz, wie die Festnahme einer Person im Zusammenhang mit Sprengsätzen in Genf und die Vereitelung eines mutmasslichen dschihadistisch motivierten Terroranschlags verdeutlichen. Diese Ergebnisse sind der engen Zusammenarbeit verschiedener Behörden auf nationaler und internationaler Ebene zu verdanken.
Präventions-Bulletin 2025/4 Aviatik
Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) veröffentlicht das Präventions-Bulletin 2025/4 Aviatik.Präventions-Bulletins enthalten sachdienliche Informationen im Sinne von Art. 56 VSZV für die Prävention von Unfällen und schweren Vorfällen. Sie wurden im Rahmen von Vorabklärungen von Zwischenfällen gewonnen, für die aus Gründen der Effizienz keine Untersuchung eröffnet wird. Die Präventions-Bulletins sind chronologisch aufgebaut und umfassen diejenigen Zwischenfälle, deren Vorabklärungen am Ende des jeweiligen Quartals abgeschlossen werden konnten. Die Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sind anonymisiert und sollen zum Sicherheitsbewusstsein (awareness) der betroffenen Verkehrskreise beitragen.Die deutschen Fassungen der Präventions-Bulletins sind die Originale und daher massgebend.
Neuer Abschlussbericht (Aviatik) der SUST verfügbar
Ein neuer Abschlussbericht (Aviatik) ist auf der Website der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST verfügbar.
Kurzarbeitsentschädigung: Vorbereitung zur Verlängerung der maximalen Bezugsdauer
Im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) laufen derzeit die Vorbereitungsarbeiten, um die maximale Bezugsdauer der Kurzarbeitsentschädigung erneut zu verlängern. Das WBF wird dem Bundesrat vor dem Sommer 2026 einen entsprechenden Antrag stellen, sofern sich die Wirtschaftslage bis dahin nicht grundsätzlich ändert.
Vernehmlassungseröffnung: Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement
Indirekter Gegenvorschlag (Bundesgesetz über die nachhaltige Unternehmensführung) zur Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Grossunternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt»Die Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Grossunternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» wurde am 27. Mai 2025 eingereicht. Der Bundesrat hat am 3. September 2025 entschieden, der Volksinitiative einen Gegenvorschlag gegenüberzustellen. Er anerkennt die zentrale Bedeutung verantwortungsvoller Unternehmensführung und den internationalen Handlungsbedarf, erachtet den von der Initiative geforderten Regulierungsgrad jedoch als übermässig und nicht mit einem wettbewerbsfähigen Schweizer Unternehmensstandort vereinbar. Stattdessen richtet sich der indirekte Gegenvorschlag eng an die EU-Omnibus-Richtlinie aus. Dadurch soll ein kohärentes, praktikables und international anschlussfähiges Regelwerk geschaffen werden, das nicht über das europäische Niveau hinaus geht und die Unternehmen entlastet.Datum der Eröffnung: 2. April 2026Vernehmlassungsfrist: 9. Juli 2026
Neues Gesetz für die nachhaltige Unternehmensführung erhöht Schutz für Menschenrechte sowie Umwelt und entlastet KMU
Grosse Schweizer Unternehmen sollen Menschenrechte einhalten und zur Umwelt Sorge tragen. Gleichzeitig müssen sie im In- und Ausland wettbewerbsfähig bleiben. Das neue Bundesgesetz über die nachhaltige Unternehmensführung (NUFG) soll sich dabei an den relevanten internationalen Standards orientieren und im Hinblick auf die Einhaltung der nachhaltigen Unternehmensführung mehr Schutz und Rechtssicherheit schaffen. An seiner Sitzung vom 1. April 2026 hat der Bundesrat entschieden, die entsprechende Vernehmlassung zu eröffnen. Mit dem neuen Bundesgesetz will er der Volksinitiative für eine nachhaltige Unternehmensführung einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberstellen. Die Volksinitiative lehnt er ab.
Neues Schlüsselprojekt der digitalen Transformation und Informatik festgelegt
Das Projekt MSK (Mobiles Sicherheitskommunikationssystem) wird neu als Schlüsselprojekt der Bundesverwaltung geführt. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Bundeskanzler am 1. April 2026 nach Konsultation der Generalsekretärenkonferenz.
BAG-Bulletin
Die neuste Zahlen sind auf der Website BAG-Bulletin publiziert: Meldungen Infektionskrankheiten – Sentinella-Statistik – Wöchentliche Übersicht zu respiratorischen Viren – Rezeptsperrung
Demografische Alterung nimmt in der Schweiz weiter zu
Im Jahr 2025 verzeichnete die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme und zählte am 31. Dezember 2025 über 9,1 Millionen Personen. Erstmals war der Anteil der Bevölkerung ab 65 Jahren grösser als jener der Bevölkerung unter 20 Jahren. Die Geburtenhäufigkeit ging 2025 im vierten Jahr in Folge zurück, wobei sich der Rückgang verlangsamte. Auch der internationale Wanderungssaldo war rückläufig. Dies sind einige provisorische Ergebnisse für das Jahr 2025 der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte sowie der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung des Bundesamtes für Statistik (BFS).